Seminarfach - Die Beziehungen zwischen Deutschland und Polen
Insgesamt neun Schülerinnen und Schüler haben sich entschlossen, in diesem Schuljahr am Seminarkurs teilzunehmen. Dabei haben sich die einzelnen Arbeitsgruppen des Themas aus unterschiedlichsten Blickrichtungen angenommen:
Eine Untersuchung wendet sich der wirtschaftlichen Entwicklung Polens vor allem in der Transformationsphase nach 1989 zu und untersucht dabei an Hand der Firma Bosch, inwieweit sich das Engagement westeuropäischer Firmen in diesen selbst und vor allem in Polen auswirkt.
Ebenfalls einen wirtschaftlichen Schwerpunkt haben andere Schüler gewählt, die die wirtschaftlichen Verflechtungen und Abhängigkeiten zwischen einem großen Konzern und der Kommune, in der sie angesiedelt sind, zu beleuchten versuchen. Das Paradigma für die Stadt Stuttgart ist hierfür natürlich der Daimler-Benz-Konzern. Selbstverständlich wird dabei im Hinblick auf unser Oberthema die Beschäftigung polnischer Zwangsarbeiter während des zweiten Weltkriegs und ihre Entschädigung in den Blick genommen.
Ebenfalls einen lokalen Bezug hat die dritte Arbeitsgruppe, die sich mit der Entstehung, dem Zustand und den Möglichkeiten der Städtepartnerschaft zwischen Lodz und Stuttgart auseinandersetzt.
Ganz anders ist die Perspektive eines weiteren Teams, das die Emanzipation der Frau im Europa des 20.Jahrhunderts untersucht. Neben historischen und biographischen Darstellungen soll auch der zeitgenössische lokale Bezug auf die Stadt Stuttgart nicht fehlen.
Zusätzlichen Reiz erhalten alle diese Arbeiten durch die enge Kooperation mit polnischen DeutschstudentInnen der Universität Lodz, die an ähnlichen Themenstellungen aus polnischer Perspektive arbeiten. Neben einem engen E-mail-Kontakt wird dabei vor allem ein einwöchiger Austausch- und Studienaufenthalt in Danzig die Arbeiten (und natürlich die TeilnehmerInnen) bereichern.
Ansprechpartner : Frau Pichon , Herr Klemmer
Stuttgart-Bad Cannstatt