Keplerabend 13.11.1998
Liebe Stifterinnen und Stifter
liebe Eltern, Ehemalige, Freunde der Schule,
liebe Kolleginnen und Kollegen, liebe Schülerinnen und Schüler
Die Hallen sind geschmückt, die Keplerianer strömen in Massen, das Buffet ist gerichtet, das Fest kann beginnen. Es kann beginnen, weil viele ihre Hand ausgestreckt und kräftig angepackt haben – wörtlich wie bildlich. Originell und einfallsreich wurde diesen Räumen festlichen Glanz verliehen, zahlreiche Spenden seitens der Eltern ermöglichen ein reichhaltiges Buffet, Spenden von Geschäften und Firmen eröffnen uns zum ersten Male die Chance auf das große Los! Schon jetzt möchte ich allen helfenden Kräften herzlichen Dank sagen. Sie alle haben einen würdigen Rahmen geschaffen, damit wir heute wiederum unsere Preisverleihungen vornehmen können und zusammen feiern können.
Einen besonderen Gruß möchte ich noch an H. Kimmich, den Vorsitzenden unseres Vereins der Freunde richten, der mich gebeten hat, aus gesundheitlichen Gründen auf Grußworte verzichten zu dürfen.
Bevor wir Sie zum Buffet entlassen, möchte ich mich im Namen des Vereins bei den jetzigen 11 Klassen, die letztes Jahr den Keplerabend vorbereitet haben, nochmals herzlich bedanken. Die beiden Klassen haben den Keplerabend auch finanziell erfolgreich abgeschlossen. Der Verein möchte diese Leistung würdigen und belohnen. Er hat deshalb beschlossen, Klassenaktivitäten jeder Klasse mit jeweils 500 DM zu unterstützen.
In seiner Sitzung vom 21. Oktober hat der Vorstand des Vereins der Freunde des JKG über die Stiftungspreise entschieden. Es ist mir ein Anliegen, mich bei den Fachkonferenzen zu bedanken, die die vorgelegten Arbeiten geprüft und entsprechende Vorschläge für den Verein erarbeitet haben. Ich glaube sagen zu können, es gibt in deisem Jahr originelle Arbeiten, es gibt gut dokumentierte Zusammenfassungen von Arbeitswochen oder vergangenen Ereignissen. Anerkennenswert ist wirklich, daß sich Schülerinnen und Schüler bereit finden, sich den einzelnen Wettbewerben zu stellen. Sicher werden sich andere fragen, wozu?
Wer die bildungspolitische Diskussion der letzten Monate verfolgt, findet eine relativ einfache Antwort: Schüler brauchen Sach-, Präsentations- und Sozialkompetenz, wenn sie später im Berufsleben bestehen wollen. Manche werden sagen: Ein zu großer Zeitaufwand. Aber so muß ich zurückfragen: Wie groß wird der Zeitaufwand, wenn später selbstverständlich vorausgesetzt wird, daß ich über Strategien verfüge, wie ich zu Wissen gelange, daß ich gelernt habe, Zusammenhänge zu erkennen, daß ich gelernt habe, wie ich vielfältige Sichtweisen und Handlungsweisen erwerben kann. Im Schulhaus hängen die Plakate für die neue Runde. Liebe Schülerinnen und Schüler: Auf geht’s, beteiligt euch. Diese Chance bietet euch nicht jede Schule.
Mit seinen Stiftungen verfolgt der Verein seit Jahren dieses Ziel. Er will euch ermutigen, euch unterstützen.
(Auszüge aus der Rede des Schulleiters)
Stuttgart-Bad Cannstatt