10 Jahre Keplerabend – ein kleines Jubiläum – 2006
Preisverleihung, Schlacht am Kalten Büfett, Einradartistik, gesungene Sketche. All dies durften die vielen Besucher in der Sporthalle des Johannes-Kepler-Gymnasiums beim diesjährigen Keplerabend erleben, den die Klassen 10 zum 10. Mal unter der Leitung von Frau Kaesler-Goretzki im Rahmen des Gemeinschaftskundeprojekts gestalteten und damit gleichzeitig ein kleines Jubiläum feierten.
Kaum waren die Klänge des Instrumentalkreises verklungen, als der Schulleiter Herr Kern auch schon mit der Preisverleihung der einzelnen Stiftungen begann. Ein breites Spektrum an herausragenden Schülerleistungen konnte den staunenden Gästen vorgestellt werden:
So etwa die Entwicklung eines Parsers (Philipp Clas, Stufe 13), einem Computerprogramm, das komplizierte Rechenausdrücke in für den Computer verarbeitbare Einzelteile zerlegt, der Aufbau und Leitung der Einrad AG (Sandra Berger, Stufe 13), der Bau einer Voltaschen Röhre (Tobias Bach, Stufe 13) die Planung und Erstellung eines Jahrbuches durch eine Schülergruppe der Klassen 9 und 10 oder der Aufbau eines eigenen gesunden Pausenverkaufs, der Essbar, durch die Klasse 10c. Weitere erste Preise erhielten Benjamin Duppui für seine Arbeit „Tropischer Regenwald“, Johanna Schadel und Manuel Gabler für den „Französisch-Sprachkurs für Lateiner“ und Andrea Schmitt für ihre ausgezeichneten Gesangsleistungen in der Jazzband. Neben ersten Preisen wurden in vielen Fächern weitere Arbeiten mit 2. Preisen und Anerkennungsurkunden gewürdigt. Die Menge der eingereichten Arbeiten für die einzelnen Stiftungen zeigt, wie gern der Gedanke dieser Stiftungen, Schüler über die Schule hinaus zu fördern, angenommen wird. Jährlich wird dieser Stiftungswettbewerb ausgeschrieben und von dem Abteilungsleiter H. Grösche umsichtig betreut. Das JKG kann stolz auf diese Leistungen seiner Schülerinnen und Schüler sein und genau diesen Stolz traf dann auch das Stück „Pomp and Circumstances“, mit dem der Instrumentalkreis unter Leitung von Frau Trüdinger zum geselligen Teil des Abends überleitete.
Geschickt hatten die Schülerinnen und Schüler die Erfahrung der früheren Keplerabende genutzt und so konnten die fast 500 Gäste gleich an 2 Büfetts sich schnell ihre Teller füllen, um dann gespannt dem Programm des unterhaltsamen Teils des Abends zu lauschen. Erst entführten die Fünftklässler die Zuhörer in die Disco um zu zeigen, wie es dem Elefanten dort ergeht, der letztlich von einem Stinktier vertrieben wird, und dann hielten die Zuschauer den Atem an, aus Sorge eine der kleinen Artistinnen der Einrad AG könnte bei den gewagten Runden von ihrem Rad stürzen. Gekonnt beschloss schließlich die Band mit fetzigen Rhythmen den Abend.
Die Begeisterung aller Besucher war groß. Viele Ehemalige hatten sich die Zeit genommen für diesen Abend und sich über die Gespräche mit alten Bekannten und Lehrern gefreut. So war es kein Wunder, dass tosender Beifall aufbrandete, als der Schulleiter am Ende dieses denkwürdigen Abends noch einmal allen Zehnern für all die Arbeit und diesen gelungenen Abend dankte. Frau Röhling, die Initiatorin des Abends in dieser Form, die vor drei Wochen plötzlich verstarb, wäre auf die Schülerinnen und Schüler stolz gewesen und hätte sich riesig gefreut, dass dieser Keplerabend weiterhin ein so lebendiger Bestandteil des Schullebens des JKG’s ist und bleiben wird.
Martin Sauer
----------------------------------------------------------------------
Viva Las Vegas - Keplerabend 2007
Wie jedes Jahr hatten auch dieses Jahr die Zehner zum Keplerabend eingeladen, dem wichtigsten Schulfest des Johannes-Kepler-Gymnasiums. Schon seit Wochen waren die Schülerinnen und Schüler mit der Planung des Abends beschäftigt, dessen Ergebnis bei allen Gästen regelrechte Begeisterung auslöste.
Schon um halb sechs, als die Halle kaum geöffnet war, füllte sie diese schnell. Immer mehr bekannte Gesichter waren zu sehen: Lehrer, Eltern und natürlich Schüler und viele Ehemalige. Viele waren von der vielseitigen Dekoration zum diesjährigen Thema „Viva Las Vegas“ beeindruckt.
Der Abend begann um sechs Uhr mit der Verleihung der Keplerpreise, welcher jedes Jahr an engagierte Keplerschüler verliehen wird. Besonders beeindruckt waren wir alle von der Fünftklässlerin Tanja Gref, die einen Preis im Fach Geschichte und Erdkunde erhielt.
Herr Genuneit, der erste Vorsitzende des Vereins der Freunde, eröffnete die Preisverleihung und erzählte außerdem, dass er immer wieder gerne zum Keplerabend komme. Nicht nur Herr Genuneit fand das Buffet hervorragend, dessen außergewöhnliches Highlight dieses Jahr eine warme Theke war, wie die Moderatorin verkündete.
Um sieben Uhr wurde die Halle schließlich zum geselligen Teil des Abends geöffnet. Eine große Anzahl weiterer Gäste erschien, die sich durch das vielseitige Programm unterhalten lassen konnte. Besondere Glanzpunkte des Programms waren die Auftritte des Küblerballetts, der Schulband und der Einrad AG, die im Nachhinein mit Komplimenten geradezu überschüttet wurden.
Der Abend zeichnete sich besonders dadurch aus, dass wegen einer beinahe perfekten Organisation Programm, Buffet und Getränkeausschank einwandfrei funktionierten und keiner der Gäste lange auf die Erfüllung seiner Wünsche warten musste.
Kurzum, es gelang der Klassenstufe 10 wieder einmal einen traumhaften Abend für Jung und Alt zu gestalten.
Anne-Sophie Sloet, 10c
Johannes-Kepler-Gymnasium
---------------------------------------------------
Eine Nacht in Venedig am Johannes-Kepler-Gymnasium - Keplerabend 2008
Eine „Venezianische Nacht“ erlebten die begeisterten Besucher der Stiftungspreisverleihung am Johannes-Kepler-Gymnasium als Gäste der diesjährigen Klassen 10, die sich die venezianische Nacht als Motto ihres Keplerabends ausgesucht hatten. Vorbei an einer Gondel betraten die Gäste die festlich geschmückte Sporthalle. Masken soweit
das Auge reichte, brechend beladene Büffets, das sich allerdings hinter seinen Gondelfassaden in Geduld üben musste, bis die Preisverleihung vorüber war und der gesellige Teil des Abends beginnen konnte. Schließlich warteten 11 Schülerinnen und Schüler, dass sie endlich einen der begehrten Keplerpreise in Empfang nehmen konnten.
Tanja Gref, Schülerin der 6. Klasse, trat als erstes zum Schulleiter Rupert Kern auf die Bühne. Sie hatte sich in ihren Ferien intensiv mit dem Watt auseinander gesetzt, einen Muschel-Bestimmungskasten gebastelt und ein Beibuch zum Leben im Watt verfasst. Dank dieser Materialien wird ihre Klasse bestens vorbereitet im Sommer in das Schullandheim an der Nordsee fahren. Für ihre Arbeit erhielt sie den ersten Preis der Helmut-Dölker-Stiftung für Erdkunde und Geschichte.
Eine Anerkennung erhielten ihre Klassenkameradinnen Sandra Hieber und Alina
Locher für ihr Quartett zum Leben im alten Ägypten, das im Geschichtsunterricht der Klassen 6 eingesetzt werden kann.
Dass ein Austausch auch einen Preis der Hetzel-Baumann-Stiftung für Französisch wert sein kann, erfuhr die strahlende Frauke Tietjen, Stufe 12, für ihren selbstgedrehten Film über den Austausch mit Bourcefranc. Ihr Film und das zugehörige Begleitbuch ist eine Werbung für den internationalen Kontakt und informiert auf Französisch über Land und Leute und die örtlichen Besonderheiten des kleinen Ortes Bourcefranc an der Atlantikküste.
Wie man den Mitschülern das Lernen der DNA Replikation näher bringen kann, zeigen die Schülerinnen Carolin Vogl, Rebekka und Lisa Volz, Stufe 13, in ihrem Zeichentrickfilm zu diesem komplexen Thema. Für diese Leistung wurden sie mit dem ersten Preis der Wolfgang-Haid-Stiftung für Naturwissenschaften ausgezeichnet.
Der erste Preis der Irma-Bosch-Siftung ging an Sebastiano Gagliano, Wahid Nassrat, Vedat Sabanci und Nitharsan Somasundaram für ihren Film zur Körpersprache, der in unterhaltender, witziger Form wesentliche Themen des Psychologiekurses nahe bringt. Der Film verspricht auch künftigen Psychologiekursen ein lehrreiches Vergnügen.
Nachdem der Beifall für die Preisträger verklungen war, konnten die Klassen 10 den geselligen Teil des Abends eröffnen. Pasta, ein kaltes Büffet und eine Dessertbar luden zum Schmausen. So gestärkt machte das kurzweilige Programm doppelt Spaß.
Die ganze Bandbreite schulischer Möglichkeiten und Fähigkeiten wurden dargeboten. Die Einrad AG ließ den Atem anhalten, die von Schülern geleitete Standardtanzgruppe und Hip-Hop Gruppe ließen bei manchem die Zehen zuckend auf und ab wippen. Und zu guter letzt, wie könnte es anders sein, heizte die Band des JKG mit ihren Nummern dem Publikum noch einmal richtig ein. Dass da auch noch die zarten Klänge von Moon River erklungen waren und die Keyboarder und Sänger der Klassen 5 aufgetreten waren, rundet das Bild nur noch ab.
Schnell, für manchen gar zu schnell, war diese herrliche venezianische Nacht vorüber und man dankte gerne mit viel Beifall der Jahrgangsstufe 10, die diesen Keplerabend mit ihren Lehrern Frau Wittmann-Winter und Herrn Neumeir mit Hilfe vieler Elternhände wieder zu einem Ereignis werden ließen.
------------------------------------
Da drauf stoßa mr a! - Das JKG feiert auf Schwäbisch - Keplerabend 2009
Ganz im Zeichen des Schwäbischen stand der diesjährige Keplerabend, den die Klassen 10 des Johannes-Kepler-Gymnasiums der Tradition folgend ausrichteten. “Da drauf stoßa mr a!”, fasste das Erlebnis dieses Abends geschickt in einem Satz zusammen, denn die stolzen Preisträger durften aus den 11 Stiftungen der Schule Preise entgegen nehmen.
Ein Höhepunkt der Preisverleihung, die von den beiden Chören und dem Orchester der Schule würdig umrahmt wurde, war die Rede von Dr. Seshu Bhagavathula, der den Gästen das Anliegen der neuen und elften Stiftung nahebrachte. Dr. Bhagavathula verwies dabei auf seinen eigenen Lebensweg, der genau in das Thema der Stiftung passt: Jugend, Kommunikation und Globalisierung. Er selbst hatte als Kind für sein Dorf die Kommunikation übernommen, denn er konnte lesen und las so dem ganzen Dorf die Zeitung vor. Weil er lesen konnte, gewann er auch den Zugang zu Bildung, die ihn letztendlich auf seinem Weg in der globalisierten Welt nach Stuttgart zu Daimler führte. Sein Weg sei nicht leicht gewesen und er freut sich deshalb um so mehr, dass durch diese und die anderen Stiftungen, den Schülern so viele Möglichkeiten der Förderung eröffnet werden, die er sich für seine Schulzeit gewünscht hätte.
Die Bandbreite und Qualität aller vergebenen Preise und der Preisträger, unter denen sich Schüler der 5. Klasse genauso wieder fanden wie Abiturienten, war erstaunlich. Die Themen reichten von den Papageien in Bad Cannstatt (Rahel Bleis, 6a) bis Pompeji (Elias Kauer, 5c), von den Cannstatter Stolpersteinen (Tanja Gref,7a und Julia Autenrieth, Franziska Thimm, Stufe 13) bis zum Beten in der Bergpredigt (Stephanie Müller, 9c). Sie zeigten deutlich, welch ein Glück diese Stiftungen für die Schule sind. Schüler können so intensiv gefördert und für herausragende Arbeiten belohnt werden und das auf sozialem, akademischen wie auch sportlichem Gebiet. Ein Ansporn, den viele Schülerinnen und Schüler, wie die Zahl von 43 Preisträgern zeigt, gerne annehmen.
Anschließend an die Preisverleihung öffnete die Sporthalle erneut ihre Tore und der gesellige Teil dieses Keplerfestes konnte beginnen. Während sich die zahlreichen Gäste noch ihre Essenbons holten für leckere schwäbische Delikatessen, begann die Stufe 10 schon ihr Programmfeuerwerk abzubrennen. Die Einrad AG, geleitet von den Preisträgern Lisa Gebhardt und Pia Knauß, begeisterte mit ihren akrobatischer Körperbeherrschung und die Tanzformation beeindruckte mit ihrer Grazie. Der Auftritt des Jugendblasorchesters des Musikvereins Hofen leitete über zum Quiz „Kepler sucht den Superschwaben“, der schließlich nach einem heißen Kopf an Kopf Rennen in Herrn Nieter gefunden wurde, der nicht allein mít seinen Schwäbischkenntnissen überzeugte, sondern auch mit seinem Detailwissen, dass nämlich Einstein nicht nur in Augsburg geboren wurde, sondern seine Mutter auch noch eine waschechte Cannstatterin gewesen sei. Nach dem anschließenden packenden Auftritt der Tanzgarde heizte die Schulband den Gästen zum Ausklang noch einmal so richtig ein.
Ein herzlicher Dank geht an alle Schülerinnen und Schüler der Klassen 10, die diese Keplertradition mit ihrem Abend einmal mehr zu einem tollen Fest werden ließ.
Martin Sauer
-------------------------------------
Kepler-Abend 2010 – Die 1980er sind zurück!
“I’ve been looking for freedom” – Dieser Song steht wie kaum ein anderer für die wilden 80er Jahre des letzten Jahrhunderts. Eben dieses Jahrzehnt hatten sich die drei 10. Klassen des JKG als Motto für den diesjährigen Kepler-Abend gewählt. Da sie alle erst nach dieser Zeit auf die Welt gekommen sind, gab es wohl einiges zu recherchieren, um das Lebensgefühl und die großen Themen der damaligen Zeit zu erfassen und dann wieder auferstehen zu lassen. Dass das den Schülerinnen und Schülern unter der Leitung von Frau Deutsch und Herrn Neumeir, die als Gemeinschaftskunde-Lehrer das Projekt vorbereitet und begleitet haben, großartig gelungen ist, davon konnten sich die Gäste des Kepler-Abends bereits beim Betreten der Sporthalle überzeugen. Da hing ein überdimensionaler Button „Atomkraft - Nein Danke!“ an der Wand, die Berliner Mauer war wieder errichtet worden, wenn auch über den Köpfen der Anwesenden schwebend, auf den Tischen lagen Schallplatten, Zauberwürfel und allerlei Süßes in den legendären Neon-Farben der 1980er. Nicht nur am Lehrertisch verfielen einige der „Älteren“ in melancholisches Schwelgen über die gute alte Zeit! Wer seine Erinnerungen noch vertiefen wollte, der konnte auf dem Tisch eine Zusammenstellung berühmter Persönlichkeiten wie Helmut Kohl und Lady Di finden.
Nach dieser gelungenen Einstimmung stand dann aber zunächst der eigentliche Anlass des Abends auf dem Programm – die Verleihung der Kepler-Preise in den verschiedenen Kategorien an einzelne Schüler oder Schülergruppen, die herausragende Leistungen erbracht oder sich für eine Sache in besonderem Maße engagiert haben. Wie bereits in den letzten Jahren waren die Vielfalt der Arbeiten sowie die Kreativität und der Einsatz der ausgezeichneten Schülerinnen und Schülern sehr beeindruckend! Einen schönen musikalischen Rahmen für die Verleihungen bot das Schulsinfonieorchester unter der Leitung von Frau Trüdinger, das mehrere Stücke von M. Mussorgskij und G. B. Buchner-Fritsch spielte.
Nach dem Festakt ging die 80er-Party erst so richtig los! Das Moderatoren-Team führte (teilweise auf Inline-Skates) souverän durch ein buntes Programm, in dem die 1980er in vielfältiger Weise immer wieder auftauchten. So präsentierten zum Beispiel der „Kleine und der Große Chor“ ein schwungvolles Medley bekannter 80er-Songs. Musikalisch sehr beeindruckend war auch das Lied, das die Schülerin Nivedha in Gedenken an einen im letzten Jahr verstorbenen Freund gesungen hat sowie der Auftritt der Schulband, die zum Ende des Abends dem Publikum noch einmal so richtig einheizte. Sportlich zur Sache ging es bei den Auftritten der Rollschuhgruppe sowie der Einrad-AG, die waghalsige Formationen präsentierten und damit das Publikum nicht nur einmal zum Staunen brachten.
Am Ende des Abends waren sich die anwesenden Schüler, Eltern, Lehrer und Ehemaligen unserer Schule darin einig, dass die Zeitreise zurück in die 80er-Jahre einen gelungenen Rahmen für den diesjährigen Kepler-Abend geboten hatte und die 10er-Klassen nicht nur für die „Berliner Mauer“ Umwerfendes geleistet haben!
Stuttgart-Bad Cannstatt